Ist „Neger“ eine Beleidigung?

von Die Party Hannover-Ost (Kommentare: 1)

Irgendein Abgeordneter der AfD hat den Sohn von Boris Becker (Sie erinnern sich: Dieser aufgedunsene Ex-Tennisprofi, der gerne Frauen in der Besenkammer pimpert und es durch seine unfassbare Verblödung tatsächlich geschafft haben soll, ein Millionenvermögen in den Sand zu setzen) als „Halbneger“ bezeichnet. Becker Junior erstattete daraufhin Anzeige und die Systemmedien greifen die Sache begierig auf, um gegen die ungeliebte Oppositionspartei zu hetzen.

Wir fragen uns, seit wann „Neger“ eine Beleidigung darstellt. Es gibt ja bekanntlich drei Menschenrassen, Weiße, Asiaten und Neger. Das Wort „Neger“ leitet sich ab vom Lateinischen niger=schwarz, weshalb Neger heute auch gerne Schwarze genannt werden. Die Einteilung der Rassen erfolgt also anhand äußerlicher Merkmale wie etwa der Hautfarbe. Ein qualitativer Unterschied ist damit nicht verbunden. Soll heißen: Ein Neger ist im allgemeinen weder besser noch schlechter als ein Asiate, er sieht nur anders aus.

Wo also steckt die Beleidigung – außer in den kranken Hirnen der Gutmenschen? Zumal Becker jr. ja nur Halbneger ist. Folglich handelt es sich, wenn überhaupt, nur um eine halbe Beleidigung.

Man hätte ihn übrigens auch als Halbweißen bezeichnen können. Hätte er dann auch Anzeige erstattet?

Anders hätte es vielleicht ausgesehen, wenn die Bezeichnung „Nigger“ verwendet worden wäre (im Fall Becker jr.: „Halbnigger“). „Nigger“ wird seit dem 19. Jh. In den USA abwertend für Angehörige der schwarzen Rasse gebraucht. Andererseits nennen sich viele Angehörige dieser Rasse heute selbst „Nigger“, so daß auch hier der beleidigende Charakter der Bezeichnung durchaus zweifelhaft ist. Und bisher ist auch noch kein weißer Gutmensch auf die Idee gekommen, eine Umbenennung des Staates und Flusses Niger zu fordern. Warum eigentlich nicht?

Eines ist jedenfalls ziemlich sicher: Die Mainstreammedien werden die Sache schön hochkochen und Becker Junior zu einigen Talkshow-Auftritten verhelfen. Und da er die sonst nie bekommen hätte, sollte er sich bei dem AfD-Mann bedanken.

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Kommentar von M. Ehlers |

Unbestätigten Gerüchten zufolge soll Boris Becker, sprunghaft wie eh und je, jetzt den Vorsitz der Bürgerinitiative "Weg mit der Negerschwemme" anstreben.